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Hintergrundinformation

Was enthält die Datenbank?
Die Datenbank enthält Angaben zu den Besatzungsmitgliedern der Schiffe, die zwischen 1700 und 1795 nach Asien segelten. Diese Mannschaftsmitglieder können in vier Kategorien eingeteilt werden:

  1. Seeleute, die nötig waren, um das Schiff zu manövrieren: die Kernbesatzung. Eine Reihe von ihnen wurde nach der Ankunft in Asien in der intra-asiatischen Schifffahrt der VOC eingesetzt.
  2. Handwerker für die Niederlassungen in Asien
  3. Soldaten
  4. Sonstige, z.B. Unterkaufleute, Pastoren, Wundärzte usw.

Aus mehreren Stichproben lässt sich ableiten, dass etwas weniger als die Hälfte aller Besatzungsmitglieder aus der Republik der Vereinigten Niederlande stammte. Die Soldaten kamen meist aus den deutschsprachigen Gebieten. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden immer mehr Menschen aus küstenfernen Gegenden angeworben.

Zahl und Herkunft der Besatzungsmitglieder
Grafik 1: Zahl und Herkunft der Besatzungsmitglieder

Man kann mittels einer Maske auf dieser Website nach den Mannschaftsmitgliedern suchen.
Die Maske liefert folgende Angaben:

  1. den Namen, Herkunftsort und die Funktion bzw. den Rang des Besatzungsmitgliedes
  2. das Ende des Dienstverhältnisses (Datum, Ort, Grund)
  3. die Unterzeichnung eines Monatsbriefes (dieser beinhaltete eine Anweisung an die VOC, an die Familie des Betreffenden maximal drei Monatslöhne pro Jahr aus seinem Soldguthaben auszuzahlen) und eines Schuld- bzw. Transportbriefes (eines übertragbaren Schuldscheins) durch das Besatzungsmitglied
  4. die Namen von Zugestiegenen, die am Kap der Guten Hoffnung an Bord gekommen waren.

Die Datenbank umfasst auch alle Schiffsnamen. Diese stammen aus der Datenbank von Dutch Asiatic Shipping (DAS). Zwischen 1595 und 1795 segelten unter der Flagge der Vereinigten Ostindischen Compagnie und den ihr vorausgehenden „Vorkompanien“ mehr als 4700 Schiffe aus den Niederlanden nach Asien; rund 3400 Schiffe fuhren zurück. Dieser Schiffsverkehr ist in Dutch Asiatic Shipping erfasst, einem Projekt des Instituut voor de Nederlandse Geschiedenis.

Geschiedenis van de archiefvormer: 

Die Schiffssoldbücher bilden die Grundlage der Personalverwaltung der Vereinigten Ostindischen Kompanie (VOC) der Niederlande. Bei jeder Abreise eines Schiffes aus der Republik wurden darin alle in Lohn stehenden Besatzungsmitglieder eingetragen, insgesamt ca. 655 000 Personen im Zeitraum von 1700 - 1794.

In den Soldbüchern sind auch die verschiedenen Posten der Lohnabrechnung aufgeführt. Naturgemäß wurde die Rechnung abgeschlossen, wenn der Betreffende starb oder den Dienst der VOC verließ; also sind sowohl Beginn wie Ende des Dienstverhältnisses bekannt.

Lohnabrechnungsformular im Schiffssoldbuch
Foto 1: Lohnabrechnungsformular im Schiffssoldbuch

Die Besatzungsmitglieder standen formell im Dienst einer der sechs Kammern der VOC mit Sitz in Amsterdam, Zeeland (Seeland), Delft, Rotterdam, Hoorn und Enkhuizen. Die Daten aus den Soldbüchern der Kammern Delft, Hoorn, Rotterdam, Zeeland und Enkhuizen sind erfasst; mit der Einspeisung der Soldbücher der Kammer Amsterdam wurde im September 2006 begonnen.

Nicht enthalten sind dabei die Namen hoher Funktionäre der VOC sowie deren sie manchmal begleitenden Ehefrauen, die als Passagiere mitfuhren, oder die anderer Passagiere. Auch Beschäftigte der Kompanie, die in den Niederlanden arbeiteten, stehen nicht in den Schiffssoldbüchern.

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